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Selbstbehauptung immer besser als Gewalt

Gewaltpräventionskurs von SeSiSta für die Jugendfeuerwehr Bobenheim-Roxheim initiiert von der Bernd-Jung-Stiftung

„Gewalt beginnt nicht erst beim Tun, sondern schon viel früher.“ Kursleiter Jürgen Mörixbauer von SeSiSta (Selbstbewusst – Sicher – Stark) sensibilisiert zunächst die 17  Jugendlichen des Feuerwehrnachwuchses von Bobenheim-Roxheim für das Thema Gewalt und setzt ganz klar auf Prävention: prekären Situationen bereits im Vorfeld begegnen und sie möglichst durch Worte, Körpersprache, Gestik und Mimik vermeiden oder entschärfen.

Gerade in der Schule und im Alltag von Jugendlichen kommt es manchmal zu Situationen, in denen die Jugendlichen nicht wissen, wie sie aggressivem Verhalten richtig begegnen können. Jürgen Mörixbauer gibt ihnen einfache Tipps und auch Selbstverteidigungstricks an die Hand, die eifrig im Kurs in Partnerübungen zu zweit geübt werden. „Kraft darf niemals eine Rolle spielen, denn ein Stärkerer sucht sich natürlich einen Schwächeren als Opfer.“ Die Techniken kommen z.T. aus dem Kampfsport und geben den Jugendlichen das nötige Selbstbewusstsein, auch als vermeintlich Unterlegener etwas tun zu können, um sich zu wehren und sei es nur, um Zeit zu gewinnen. Die beste Waffe sei jedoch die eigene Selbstbehauptung: Distanz wahren und gar nicht erst zulassen, dass es zu einem  unerwünschten Körperkontakt wie z.B. schubsen kommt oder weitergeht.

„STOP!“ brüllt ein kleinerer Junge laut seinen Bruder an und dieser ist sichtlich beeindruckt. Dann müssen beide erst mal lachen. Es macht ihnen sichtlich Spaß, das Gelernte auszuprobieren.

Wehrleiter Kai Neiheiser begrüßt es sehr, dass dieser Kurs für seine Jugendfeuerwehr im Rahmen der Kooperation mit der Bernd-Jung-Stiftung zustande gekommen ist. „Gewalt gegen Rettungskräfte ist leider ein aktuelles Thema. Dieser Kurs soll aber vor allem den Jugendlichen in ihrem privaten Umfeld helfen, mit Situationen, in denen sie mit Gewalt konfrontiert werden, schon im Vorfeld souverän umzugehen.“

Bildtext: v.l.n.r.: Wehrleiter Kai Neiheiser, stellv. Jugendwart Ronny Kienberger, Jürgen Mörixbauer (SeSiSta), Jugendwart Jens Syrbe sowie Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung mit zwei Teilnehmern des Gewaltpräventionskurse

Neues Rettungsboot Typ 2 der Feuerwehr Bobenheim-Roxheim

Am 16.6.2018 wurde das neue Rettungsboot offiziell in Dienst gestellt. Das Boot ist für Einsätze auf dem Rhein und den Binnengewässern wie Silbersee und Altrhein vorgesehen. Es ist hauptsächlich zur Personenrettung vorgesehen und kann auch im kleineren Umfang zur Brandbekämpfung und zur technischen Hilfeleistung eingesetzt werden.

 

Das Boot wurde als Ersatzbeschaffung für das über 20 Jahre alte Rettungsboot beschafft. Das alte Boot war für die Anforderung auf dem Rhein nicht mehr zweckmäßig und zu schwach motorisiert. Eine Arbeitsgruppe der Aktiven der Feuerwehr war über ein Jahr mit der Planung des Bootes beschäftigt. Verschiedene Boote von Feuerwehren im Umkreis wurden besichtigt und Probe gefahren. Die Erfahrungen flossen in das Leistungsheft für die Ausschreibung mit ein.

Das Boot hat folgende technische Details. Es ist 5,5 m lang und 2,1 m breit. Zugelassen ist das Boot für 6 Personen und hat eine Tragfähigkeit von 1000 kg. Angetrieben wird das Boot von einem 80 PS Außenbordmotor, dieser ermöglich Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h auf dem Rhein. Für die Personenrettung ist eine hydraulische Bugklappe verbaut. Zur Ausstattung gehören Rheinfunk, Digitalfunk und Echolot zur Tiefenmessung. Die medizinische Ausrüstung beinhaltet ein Rettungsbrett und einen Notfallkoffer für die Erste-Hilfe Maßnahmen.

Das Boot wird hauptsächlich zur Rettung von Menschen und Tieren auf dem Rhein und den zahlreichen Binnengewässern der Gemeinde eingesetzt. Es ist aber auch im Rahmen des Rheinalarmplanes außerhalb der Gemeindegrenzen im Einsatz.

Mit entsprechender Beladung können auch kleine Brandbekämpfung, zum Beispiel im unzugänglichen Bereichen des Silbersees durchgeführt werden. Technische Hilfeleistung, wie zum Beispiel Ölsperren bei Gewässerverschmutzungen sind ebenfalls möglich.

Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Bobenheim-Roxheim 2018

Die Feuerwehr Bobenheim-Roxheim blickt auf ein ereignisreiches Wochenende zurück. Die jährliche Blaulichtparty fand am Freitag den 15.06.2018 statt. Am Samstag den 16.06.2018 folgte der Tag der offenen Tür mit der offiziellen Übergabe des Rettungsboot Typ 2. Ab 20 Uhr sorgte die Band “Mondays“ mit Livemusik für gute Stimmung im Feuerwehrhaus.

Am Freitag feierte die Feuerwehr mit den Bürgern der Gemeinde die jährliche Blaulichtparty. Die Party findet immer am Vorabend des “Tag der offenen Tür“ statt. Bei gutem Wetter und guter Stimmung wurde ausgelassen gefeiert.

Die jährliche Sirenenprobe der Gemeinde am Samstag um 12 Uhr war der Startschuss für den Tag der offenen Tür. Bei Essen und Trinken konnten die Bürger der Gemeinde und Interessierte sich über die Arbeit der Feuerwehr informieren.

Bei der Fahrzeugausstellung und der Geräteschau wurde die vielfältige Arbeit der freiwilligen Feuerwehr präsentiert. Eine Modenschau der Einsatzkleidung zeigte die unterschiedlichen Schutzkleidungen für Brandeinsätze, technische Hilfeleistungen, Wasserrettungseinsätze und Gefahrstoffeinsätze.

Die seit 2 Jahren bestehende Jugendfeuerwehr zeigte eine Übung mit Personenrettung und anschließender Brandbekämpfung. Die Bernd-Jung Stiftung war als Kooperationspartner der Jugendfeuerwehr mit einem Stand vertreten.

Für die Kleinen gab es ein Kinderkarussell, Kinderschminken und den Zauberer Emilio.

An einem Holzhaus konnten die Kinder mit einem echten Feuerwehrschlauch und Wasser ein simuliertes Feuer löschen.

Um 18:30 Uhr wurde das neue Rettungsboot Typ 2 durch Vertreter der Gemeinde offiziell an die Feuerwehr übergeben. Musikalisch umrahmt wurde die Übergabe vom Spielmannszug der Feuerwehr Eich. Die beiden Kirchenvertreter segneten im Anschluss das Boot.

Einen ausführlichen Bericht über das neue Boot folgt in kürze.

Zum Ausklang des Abends spielte die Band “Mondays“ und unterhielt die Gäste mit Livemusik.