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Sechs neue Feuerwehrleute für Bobenheim-Roxheim

Die 6 neuen Feuerwehrleute mit dem stellv. Wehrleiter O. Hetzel

Die 6 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bobenheim-Roxheim haben in der Zeit vom 09.04 bis zum 19.05.2018 den Lehrgang Grundausbildung in der Feuerwehr besucht und die Abschlussprüfung Truppmann Teil-1 bestanden. Der Lehrgang fand in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Frankenthal/Pfalz statt und umfasste 35 Stunden Theorie und Praxis.

In dem Lehrgang wurden die Aufgaben der Gruppe einer Feuerwehr im Brand- und Hilfeleistungseinsatz vermittelt, sowie die Grundlagen zum Thema Brennen, Löschen und vieles mehr. Ein Erste-Hilfe-Kurs mit 8 Stunden war darin enthalten.

Wir wünschen den Kameraden alles Gute und viel Erfolg im zukünftigen Aufgabenbereich

Waldbrandgefahr

Bild: Glaser, Jens

Trockenheit im Wald

Nicht nur in Wäldern ist das Waldbrandrisiko eine Gefahr. Die Trockenheit führt zu ausgelaugten Böden und bietet dem Feuer eine üppige Grundlage auch in unserem Dorfgebiet. So fachen leichtfertig entsorgte Glasflaschen im Gebüsch kleine Brände an. Die Glassplitter wirken wie ein Brennglas welches durch den richtigen Sonnenwinkel trockene Gräser oder Stroh entzünden können. Auch die klassische Zigarette aus dem fahrenden Auto kann die Vegetation an Seitenstreifen leicht entflammen.

Hier die Verhaltensregeln, die jeder in Waldes und Wiesennähe ergreifen kann:

  1. Kein offenes Feuer im Wald oder Waldnähe anzünden.
  2. Lassen Sie keine Glasflaschen oder Glasscherben im Wald liegen (Brennglaseffekt).
  3. Keine brennenden oder glimmenden Gegenstände (z.B. Zigarettenkippen) wegwerfen. Insbesondere auch nicht aus dem fahrenden Fahrzeug (Böschungsbrände).
  4. Im Wald gilt vom 1. März bis 31. Oktober ein allgemeines Rauchverbot.
  5. Kraftfahrzeuge nicht über trockenem Gras abstellen. Die heißen Katalysator – und Auspuff könnten dies leicht entzünden.
  6. Parken Sie stets so, dass Betriebs – , Rettungs – und Löschfahrzeuge nicht behindert werden.
  7. Grillen nur auf ausgewiesenen Grillplätzen.

Ist es doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Wald- oder Gebüschbrand gekommen, bitte diesen sofort bei der Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 melden.

 

Entsorgen Sie bitte Ihren Müll fachgerecht und werfen Sie keine Gegenstände aus Ihrem Fahrzeug!

Vielen Dank!

 

Grillzeit!

Lecker duftet die Nachbarschaft nach Gegrilltem, man bekommt Lust den Grill anzuwerfen! Das Grillen ist für manchen eine Passion von geheimen Tipps und Tricks zum knusprigen Steak bis hin zum leckeren Grillgemüse. Jedoch möchten wir auch auf die Gefahren beim Grillen hinweisen. Das offene Feuer wird meist unterschätzt, daher haben wir eine Checkliste für den gemütlichen Grillabend zusammengestellt.

 

 

  1. Stellen Sie den Grill an einer geeigneten feuerfester Fläche ab
  2. Stellen Sie einen ungehinderten Rauchabzug sicher
  3. Achten Sie darauf, dass der Grill keine umliegenden Gegenstände entzünden kann (z.B. Sonnenschirm)
  4. Lassen Sie den Grill nicht unbeobachtet!
  5. Verwenden Sie zum Anfachen feste Hilfsbrennstoffe (Zündholz, feste Grillanzünder)!
  6. Sprühen Sie unter keinen Umständen mit flüssigen Brandbeschleuniger in das Feuer!

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen! Vorsicht beim Löschen mit Wasser denn durch 1 Liter Wasser entstehen bis zu 1600 Liter Wasserdampf, welcher zu Verbrühungen führen kann. Das Feuer kann nach dem Grillgenuss gemütlich herunterbrennen. Sobald die größte Hitze verflogen ist, ziehen Sie die Kohle breit gefächert auseinander, um einen besseren Löscheffekt zu erzielen. Bedenken Sie, dass die Grillkohle ausgiebig abgelöscht wird. Es kann äußerlich gelöscht wirken, jedoch beim Wenden können noch Glutnester vorhanden sein. Daher ist es meist besser die Kohlen öfters „umzugraben“ und erneut mit Wasser abzulöschen. Wenn die Kohle gänzlich erkaltet ist, kann Sie über den Restmüll entsorgt werden.

eingefrorene Tiere – kein Einsatz für die Feuerwehr

Die kalte Jahreszeit hinterlässt ihre Spuren und nach und nach verwandeln sich kleine Pfützen zu rutschigen Flächen. Aber auch im Grünen werden Schilf und Gräser mit einem dünnen Eis- und Schneefilm überdeckt. Viele Tiere haben bereits schon Sommerurlaub im Süden gebucht und überbrücken dort die kalte Jahreszeit. Doch ein paar Arten lassen sich nicht lumpen und überwintern auch in unseren Breitengraden. So kommt es auch immer häufiger vor, dass Schwäne oder Enten auf Eisflächen oder fast zugefrorenen Seen anzutreffen sind. Wanderer und Spaziergänger beobachten in ihrem Rundgang um den Altrhein die Tiere. Dabei stellen Viele fest, dass sich die Tiere nicht mehr bewegen. Bei Kälte sparen die Tiere dadurch auch Energie.

Besorgte Bürger rufen jedoch oft die Feuerwehr:

Einsatzstichwort: „Hilfeleistungseinsatz: Eingefrorener Schwan“. Dies stellt sich jedoch meist als Fehlalarm heraus, da beim Vorgehen das Tier entweder aufsteht und weiterläuft oder das Tier bereits verendet ist.

Letzteres ist leider auch der Lauf der Natur. Für Einsatzkräfte stellt der Einsatz unter Spezialausrüstung ein erhöhtes Risikopotenzial dar. Die Alarmfahrt in und aus dem Gerätehaus, Zusatzbelastung für den Körper durch die Spezialanzüge, Einbrechen in das Eis oder auch Unterkühlungen von Händen und Füßen sind hier bereits eine breite Palette von Argumenten.  Auch wenn unsere Feuerwehr für Eisrettungseinsätze gerüstet ist, stellt sich die Frage ob das gefährden von Einsatzkräften im Verhältnis zur vermeintlichen Schwanenrettung steht, besonders dann wenn dieser am Ende noch aufsteht und weiter watschelt oder bereits verendet ist.

„Eingefrorene Wildtiere sind keine Einsätze für die Feuerwehr“