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Sonderübung Technische Hilfe bei Unfällen mit Kleintransportern

Am Freitag fand der theoretische Teil der Übung im Gerätehaus der Feuerwehr statt. Samstag Nachmittag wurde das Erlernte dann praktisch an Übungsobjekten umgesetzt.

Am Freitag Abend trafen sich 12 Mitglieder der Feuerwehr Bobenheim-Roxheim zur Sonderübung Technische Hilfe bei Unfällen mit Kleintransportern. Der Ausbilder vermittelte das theoretische Wissen zum Vorgehen bei Einsätzen mit dem Rettungssatz der Feuerwehr. An Samstag Mittag ging es daran, das Erlernte in der Praxis umzusetzen, Mit dem Löschfahrzeug ging es zur Firma Kawelke, hier auch der Dank für die Unterstützung der Feuerwehr. An einem Kleintransporter wurden der Einsatz von Schere, Spreizer und Rettungszylinder praktisch geübt.

Ereignisreiches Wochenende für die Feuerwehr

Am letzten Wochenende absolvierten zwei Kameraden den Lehrgang Atemschutzgeräteträger, ein Kamerad den Lehrgang Sprechfunker und drei weitere Kameraden das Seminar Information, Kommunikation und Dokumentation in Führungsstaffeln und Führungsgruppen.

Brandbekämpfung
Atemschutzträger
Volkhard B. und Lukas R.

Der Lehrgang Atemschutzgeräteträger befähigt die Feuerwehrleute Tätigkeiten bei Einsätzen bei den Gefahren durch Atemgifte oder Rauch besteht, abzuarbeiten. Der Lehrgang umfasst mindestens 25 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht und endet mit einer Abschlussprüfung. Grundvoraussetzung zur Teilnahme ist die Ärztliche Untersuchung G26.3, die Ausbildung Truppmann und Sprechfunker.

Beim Lehrgang Sprechfunker werden die technischen Grundlagen des Funkens, rechtliche Vorgaben und praktische Übungen mit Funkgeräten vermittelt.

ELW 1 Bobenheim-Roxheim
Bobenheim-Roxheim 1-11

Beim Seminar Information, Kommunikation und Dokumentation in Führungsstaffeln und Führungsgruppen konnten die Kameraden ihr Wissen für ihre Tätigkeit in Feuerwehreinsatzzentralen und in Einsatzleitwagen vertiefen. Das Seminar ging über drei Wochen mit ca. 20 Stunden Theorie und Praxis. Am Ende des Seminars wurde ein Gefahrguteinsatz als Planübung abgearbeitet. 

Die Kameraden Torben R., Gerhard M. und Max E. (von links nach rechts)


Mit Atemschutzgerät ins Wasser – Notfallübung bei Sturz ins Nass

Bobenheim-Roxheim zählt in der Risikoklassifizierung Gewässer zur Kategorie 4 von 5. Ganz klar, durch unsere Altrheingeschichte sind wir mit einer Vielzahl von Gewässern geprägt. Neben dem Altrhein gibt es den Rhein und zahlreiche Seen, welche in den Sommermonaten gerne zur Naherholung genutzt werden. aber auch die kommerzielle Nutzung wie z.B. zur Gewinnung von Rohstoffen wird in Bobenheim-Roxheim betrieben. Allen voran der Silbersee, welcher der zweitgrößte See in Rheinland-Pfalz ist. Natürlich kann es hier auch zu Einsätzen auf dem Gewässer kommen und dies auch unter schwerem Atemschutz.

Doch wie verhält man sich bei einem plötzlichen Sturz durch eine Unachtsamkeit? Was passiert beim Fall ins Wasser? Geht man mit der schweren Ausrüstung direkt unter oder gibt es Auftrieb? Alles Fragen welche wir durch eine Übung im Kreishallenbad Maxdorf klären wollten. „Lernen mit allen Sinnen“ stand hier im Vordergrund, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Zu unserer Sicherheit wurde eine Bahn für die Übung gesperrt und mit feuerwehreigenem Sicherheitstaucher abgesichert. Zu Beginn des Trainings wollten wir zeigen, welche Auswirkungen eine nicht richtig angelegte Schwimmweste hat. Zu eng aber auch zu lasch angelegte Westen verhalten sich ganz unterschiedlich. Wenn die Weste zu locker getragen wird, ist es möglich, durch den plötzlichen Auftrieb diese zu verlieren. Zu eng wiederum, schnürt regelrecht die Luft ab.

Doch fällt man ja nicht nur mit einer Schwimmweste ins Wasser. Ganz im Gegenteil: Im Einsatzfalle ist man bepackt mit Ausrüstung und einer dicken Kleiderschicht. Beim Fall ins kühle Nass zeigt sich jedoch, dass die Kleidung einen kleinen Luftpuffer aufbaut und man nicht wie ein Stein zu Boden sinkt. Auch ein Atmen ist mit dem Atemschutzgerät weiterhin möglich. Daher ist hier einfach ein kühlen Kopf zu bewahren. Mit dem zusätzlichen Gewicht ist es etwas mühsamer sich fortzubewegen. Jedoch mit einer gewissen Beständigkeit und Ruhe, funktionierte das vom Fleck kommen auch hier.

 

Wir danken recht herzlich dem Kreishallenbad Maxdorf für die Möglichkeit der Übung und unserem Kamerad für die Bereitschaft als Sicherheitstaucher!

Übung mit dem Thema: Rettung aus Höhen an einem Industriegerüst

 

Gruppenbild der Mannschaft / Bild: Gerhard Mikulla

Am Samstag, den 21.10.2017 hat der stellv. Wehrleiter Oliver Hetzel mit einer kleinen Gruppe von 10 Feuerwehrangehörigen auf dem Gelände der Firma GSB Gerüstbau GmbH in Roxheim,
In der Köst 19 geübt. Die Übung der Rettung aus Höhen begann um 09:00 Uhr und dauert 4 Stunden.

Zuerst zeigten die Mitarbeiter der Firma ihr eigenes Rettungskonzept bei Notfällen auf dem Gerüst.

Im Anschluß zeigte die Feuerwehr ihre Möglichkeiten der Rettung aus Höhen.
Die Rettung eines verletzten Mitarbeiter von einen Industriegerüst auf der 3. Etage war der Einsatzauftrag.
Es wurde angenommen, das die Person nicht durch das Gebäude transportiert werden kann und direkt am Gerüst herunter gelassen werden muss. Für diese Aufgabe wurde ein Flaschenzug an der Leiterspitze der Drehleiter angebracht.
Der Transport des Verletzten wurde mittels Spineboard und Schleifkorbtrage durchgeführt.
Das Ziel der Feuerwehr ist eine schonende und schnelle Rettung von Verletzten durchzuführen.
Der benötigte Zeitaufwand ist größer als beim Rettungskonzept, aber für eine verletzte Person angenehmer.

An Ende der Übung dankte Bernd Michalak von der Firma GSB Gerüstbau der Feuerwehr für die Vorführung.
Oliver Hetzel bedankte sich für die Möglichkeit die Übung realistisch an einem Gerüst zu trainieren.
Zum Ausklang und Abschluss gab es Getränke und Brezeln.

Bilder: Gerhard Mikulla

 

Verstärkung bei den Atemschutzgeräteträgern

Unsere zwei Neuen Atemschutzgeräteträger

Nach der bestandenen theoretischen und der praktischen Prüfung im Gerätehaus der Feuerwehr Füßgönnheim sind die Kameradin Martina Mohr und Daniel Bergmann für den Atemschutzeinsatz bereit.

Nach der ärztlicher Eignungsuntersuchung G26.3 haben Sie vom 12.09 bis zum 30.09.2017 auf Kreisebene den Lehrgang „Atemschutzgeräteträger“ besucht. Eingangsvoraussetzung sind der Grundlehrgang „Truppmann/frau“ und der Sprechfunkerlehrgang.
Die Ausbildung umfasst 25 Stunden, aufgeteilt in theoretischen Unterricht und praktischen Übungen. Hierbei werden sie für Ihre zukünftige Tätigkeiten, zum Beispiel die Brandbekämpfung in Gebäuden, den Einsätze mit Brandrauch oder einfache Gefahrguteinsätze vorbereitet.

Wir freuen uns über die Neuen, gratulieren Ihnen und wünschen Beiden das sie Allzeit gesund von den Einsätzen nach Hause kommen.

Fotos /FW Fußgönnheim Thomas Kirsch