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Das Feuerwehrfest 2019 ist vorbei

Es sind einige Tage vergangen, die Feuerwache ist aufgeräumt, sauber und einsatzbereit. Jetzt ist auch mal Zeit Danke zu sagen an alle Besucher und Freunde der Feuerwehr Bobenheim-Roxheim. Es waren zwei tolle Tage die wir mit Euch feiern durften und zeigte Uns, daß Ihr die Arbeit der Feuerwehr unterstützt und anerkennt.

Nach den Feuerwehrfest ist auch vor dem Feuerwehrfest 2020, wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und hoffen wir sehen Euch und eure Freunde wieder.

Jugendfeuerwehr geht in den Pfalz-Rock klettern

Bericht von Niklas Röhrl, Jugendfeuerwehr

Am Samstag, den 27. April haben wir von der Jugendfeuerwehr einen Ausflug in die Kletterhalle „Pfalz Rock“, in Frankenthal, gemacht. Um 10:30 Uhr war Treffpunkt am Gerätehaus.

Gruppenbild der Jugendfeuerwehr Bobenheim-Roxheim

Mit 11 Jugendfeuerwehrmitgliedern und 3 Betreuern, aufgeteilt auf zwei Fahrzeuge, sind wir dann, bei bestem Wetter, nach Frankenthal gefahren. Dort angekommen, haben wir erst einmal ein paar Instruktionen und unsere Klettergurte erhalten. Zu Anfang sollten wir nur die ersten ca. 3 Meter bis zur ersten Exe (kurz für Expresse, zwei Karabiner verbunden durch ein stabiles Textil) klettern, um uns an den Gurt und die Griffe zu gewöhnen. Außerdem sollten wir Kommandos wie „Zu“ und „Ab“ verwenden, die wir z.B. beim Abseilen benötigt haben. Nachdem wir das geschafft haben, was für niemanden ein Problem war, durften wir auf verschiedenen Kursen so weit klettern wie wir konnten. Diese waren unterschiedlich schwer und enthielten verschiedenste Formen und Größen an Griffen. Gesichert wurden wir von Laura, Tobias und Jan.

mit Absturzsicherung geht es die ersten Meter hoch

Die letzte halbe bis dreiviertel Stunde, verbrachten wir in der Boulderhalle. Das ist ein Raum im oberen Bereich der Kletterhalle, in dem man auch ungesichert Klettern kann, da er mit dicken Matten gepolstert und nur ca. 3-4 Meter Hoch ist. Dort haben wir dann einige Spiele gespielt. Zum Beispiel musste das eine Team möglichst schnell auf die andere Seite klettern und das andere Team diese mit Softbällen abwerfen. Um ca. 14:00 Uhr sind wir zurückgefahren.

Boulderhalle – Klettern ohne Angst, man fällt ja weich

Um den Tag noch einmal abschließend zusammenzufassen, es war spannend, witzig, hat soweit ich das beurteilen kann, allen Beteiligten viel Spaß bereitet, und hat für eine Portion Muskelkater gesorgt. 

Noch einmal DANKE an Michael Remmele, der uns den Ausflug gesponsert hat, an die Betreuer, die ihre Zeit für uns geopfert haben und an Laura, Tobias und Jan vom Pfalz Rock, die uns gesichert haben.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Bobenheim-Roxheim

Am Freitag den 12.04.2019 hat die Feuerwehr Bobenheim-Roxheim zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Es wurden 7 Beförderungen vorgenommen und es gab 2 Ernennungen zu Gruppenführern. Weiterhin wurde die Leitung der Jugendfeuerwehr offiziell ernannt. Aus dem Kreis der geladenen Gäste wurden 3 Personen für Ihre Zusammenarbeit mit einem kleinen Präsent geehrt.

Nach der Begrüßung durch den 1. Beigeordneten Dr. Frank Peter berichtete der Wehrleiter Kai Neiheiser zusammen mit seinen Stellvertretern Oliver Hetzel und Dominik Dinges über das vergangene Jahr. Ein weiterer Punkt der Ansprache war die Neubeschaffung der Drehleiter DLK 23/12 im Jahr 2019.

Die aktuelle Mannschaftsstärke beträgt 55 Mitglieder, weitere 17 Aktive in der Jugendfeuerwehr und 10 in der Alters- und Ehrenabteilung. Im Jahr 2018 wurden 3800 Einsatzstunden bewältigt und 2500 Stunden für Aus- und Fortbildung geleistet. 

Der größte Einsatz war am Nachtweideweiher, wo durch Umpumpen des Wassers der Sauerstoffgehalt erhöht wurde. Dadurch wurde das Umkippen des Gewässers und ein Fischsterben verhindert. Hier waren über 5 Tage ca. 100 Einsatzkräfte beteiligt. Bei diesem Einsatz waren auch Kräfte der VG Feuerwehr Lambsheim-Hessheim und des Technischen Hilfswerkes Frankenthal eingebunden.

Bei der Ausbildung gab es zahlreiche Lehrgänge, darunter Maschinist für Drehleitern, Truppmann Teil 1 und Teil 2, sowie Ladungssicherung. Viele Stunden verbrachten die Kameraden auch mit der Einweisung auf das Mehrzweckfahrzeug und das Rettungsboot.

Nach der Ansprache des Bürgermeisters Michael Müller wurden die Entpflichtungen, die Beförderungen und die Ernennungen durchgeführt.Zwei Kameraden wurden in Abwesenheit vom Dienst entpflichtet. 3 Kameraden und 2 Kameradinnen wurden zum Feuerwehrmann/Frau befördert, eine Beförderung zum Löschmeister und eine weitere zum Brandmeister wurden vollzogen. Zwei Aktive wurden zu Gruppenführer ernannt. Die kommissarische Leitung der Jugendfeuerwehr wurde offiziell das Amt übertragen.

Jugendfeuerwehrwart Ronny K. und stellv. Jugendfeuerwartin Eva A.

Carlo Randazzo, Wehrleiter der VG Feuerwehr Lambsheim-Hessheim, Thomas Bader, Pressesprecher der Feuerwehr Rhein-Pfalz-Kreis und Ottmar Seibel von der Firma Kawelke aus Bobenheim-Roxheim wurden mit einem kleinen Präsent für Ihre gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Feuerwehr geehrt.

Ereignisreiches Wochenende für die Feuerwehr

Am letzten Wochenende absolvierten zwei Kameraden den Lehrgang Atemschutzgeräteträger, ein Kamerad den Lehrgang Sprechfunker und drei weitere Kameraden das Seminar Information, Kommunikation und Dokumentation in Führungsstaffeln und Führungsgruppen.

Brandbekämpfung
Atemschutzträger
Volkhard B. und Lukas R.

Der Lehrgang Atemschutzgeräteträger befähigt die Feuerwehrleute Tätigkeiten bei Einsätzen bei den Gefahren durch Atemgifte oder Rauch besteht, abzuarbeiten. Der Lehrgang umfasst mindestens 25 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht und endet mit einer Abschlussprüfung. Grundvoraussetzung zur Teilnahme ist die Ärztliche Untersuchung G26.3, die Ausbildung Truppmann und Sprechfunker.

Beim Lehrgang Sprechfunker werden die technischen Grundlagen des Funkens, rechtliche Vorgaben und praktische Übungen mit Funkgeräten vermittelt.

ELW 1 Bobenheim-Roxheim
Bobenheim-Roxheim 1-11

Beim Seminar Information, Kommunikation und Dokumentation in Führungsstaffeln und Führungsgruppen konnten die Kameraden ihr Wissen für ihre Tätigkeit in Feuerwehreinsatzzentralen und in Einsatzleitwagen vertiefen. Das Seminar ging über drei Wochen mit ca. 20 Stunden Theorie und Praxis. Am Ende des Seminars wurde ein Gefahrguteinsatz als Planübung abgearbeitet. 

Die Kameraden Torben R., Gerhard M. und Max E. (von links nach rechts)