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Jugendfeuerwehr geht in den Pfalz-Rock klettern

Bericht von Niklas Röhrl, Jugendfeuerwehr

Am Samstag, den 27. April haben wir von der Jugendfeuerwehr einen Ausflug in die Kletterhalle „Pfalz Rock“, in Frankenthal, gemacht. Um 10:30 Uhr war Treffpunkt am Gerätehaus.

Gruppenbild der Jugendfeuerwehr Bobenheim-Roxheim

Mit 11 Jugendfeuerwehrmitgliedern und 3 Betreuern, aufgeteilt auf zwei Fahrzeuge, sind wir dann, bei bestem Wetter, nach Frankenthal gefahren. Dort angekommen, haben wir erst einmal ein paar Instruktionen und unsere Klettergurte erhalten. Zu Anfang sollten wir nur die ersten ca. 3 Meter bis zur ersten Exe (kurz für Expresse, zwei Karabiner verbunden durch ein stabiles Textil) klettern, um uns an den Gurt und die Griffe zu gewöhnen. Außerdem sollten wir Kommandos wie „Zu“ und „Ab“ verwenden, die wir z.B. beim Abseilen benötigt haben. Nachdem wir das geschafft haben, was für niemanden ein Problem war, durften wir auf verschiedenen Kursen so weit klettern wie wir konnten. Diese waren unterschiedlich schwer und enthielten verschiedenste Formen und Größen an Griffen. Gesichert wurden wir von Laura, Tobias und Jan.

mit Absturzsicherung geht es die ersten Meter hoch

Die letzte halbe bis dreiviertel Stunde, verbrachten wir in der Boulderhalle. Das ist ein Raum im oberen Bereich der Kletterhalle, in dem man auch ungesichert Klettern kann, da er mit dicken Matten gepolstert und nur ca. 3-4 Meter Hoch ist. Dort haben wir dann einige Spiele gespielt. Zum Beispiel musste das eine Team möglichst schnell auf die andere Seite klettern und das andere Team diese mit Softbällen abwerfen. Um ca. 14:00 Uhr sind wir zurückgefahren.

Boulderhalle – Klettern ohne Angst, man fällt ja weich

Um den Tag noch einmal abschließend zusammenzufassen, es war spannend, witzig, hat soweit ich das beurteilen kann, allen Beteiligten viel Spaß bereitet, und hat für eine Portion Muskelkater gesorgt. 

Noch einmal DANKE an Michael Remmele, der uns den Ausflug gesponsert hat, an die Betreuer, die ihre Zeit für uns geopfert haben und an Laura, Tobias und Jan vom Pfalz Rock, die uns gesichert haben.

Sonderübung Technische Hilfe bei Unfällen mit Kleintransportern

Am Freitag fand der theoretische Teil der Übung im Gerätehaus der Feuerwehr statt. Samstag Nachmittag wurde das Erlernte dann praktisch an Übungsobjekten umgesetzt.

Am Freitag Abend trafen sich 12 Mitglieder der Feuerwehr Bobenheim-Roxheim zur Sonderübung Technische Hilfe bei Unfällen mit Kleintransportern. Der Ausbilder vermittelte das theoretische Wissen zum Vorgehen bei Einsätzen mit dem Rettungssatz der Feuerwehr. An Samstag Mittag ging es daran, das Erlernte in der Praxis umzusetzen, Mit dem Löschfahrzeug ging es zur Firma Kawelke, hier auch der Dank für die Unterstützung der Feuerwehr. An einem Kleintransporter wurden der Einsatz von Schere, Spreizer und Rettungszylinder praktisch geübt.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Bobenheim-Roxheim

Am Freitag den 12.04.2019 hat die Feuerwehr Bobenheim-Roxheim zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Es wurden 7 Beförderungen vorgenommen und es gab 2 Ernennungen zu Gruppenführern. Weiterhin wurde die Leitung der Jugendfeuerwehr offiziell ernannt. Aus dem Kreis der geladenen Gäste wurden 3 Personen für Ihre Zusammenarbeit mit einem kleinen Präsent geehrt.

Nach der Begrüßung durch den 1. Beigeordneten Dr. Frank Peter berichtete der Wehrleiter Kai Neiheiser zusammen mit seinen Stellvertretern Oliver Hetzel und Dominik Dinges über das vergangene Jahr. Ein weiterer Punkt der Ansprache war die Neubeschaffung der Drehleiter DLK 23/12 im Jahr 2019.

Die aktuelle Mannschaftsstärke beträgt 55 Mitglieder, weitere 17 Aktive in der Jugendfeuerwehr und 10 in der Alters- und Ehrenabteilung. Im Jahr 2018 wurden 3800 Einsatzstunden bewältigt und 2500 Stunden für Aus- und Fortbildung geleistet. 

Der größte Einsatz war am Nachtweideweiher, wo durch Umpumpen des Wassers der Sauerstoffgehalt erhöht wurde. Dadurch wurde das Umkippen des Gewässers und ein Fischsterben verhindert. Hier waren über 5 Tage ca. 100 Einsatzkräfte beteiligt. Bei diesem Einsatz waren auch Kräfte der VG Feuerwehr Lambsheim-Hessheim und des Technischen Hilfswerkes Frankenthal eingebunden.

Bei der Ausbildung gab es zahlreiche Lehrgänge, darunter Maschinist für Drehleitern, Truppmann Teil 1 und Teil 2, sowie Ladungssicherung. Viele Stunden verbrachten die Kameraden auch mit der Einweisung auf das Mehrzweckfahrzeug und das Rettungsboot.

Nach der Ansprache des Bürgermeisters Michael Müller wurden die Entpflichtungen, die Beförderungen und die Ernennungen durchgeführt.Zwei Kameraden wurden in Abwesenheit vom Dienst entpflichtet. 3 Kameraden und 2 Kameradinnen wurden zum Feuerwehrmann/Frau befördert, eine Beförderung zum Löschmeister und eine weitere zum Brandmeister wurden vollzogen. Zwei Aktive wurden zu Gruppenführer ernannt. Die kommissarische Leitung der Jugendfeuerwehr wurde offiziell das Amt übertragen.

Jugendfeuerwehrwart Ronny K. und stellv. Jugendfeuerwartin Eva A.

Carlo Randazzo, Wehrleiter der VG Feuerwehr Lambsheim-Hessheim, Thomas Bader, Pressesprecher der Feuerwehr Rhein-Pfalz-Kreis und Ottmar Seibel von der Firma Kawelke aus Bobenheim-Roxheim wurden mit einem kleinen Präsent für Ihre gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Feuerwehr geehrt.

Ausflug der Jugendfeuerwehr Bobenheim-Roxheim zur Berufsfeuerwehr Ludwigshafen

Aus den Augen einer Jugendfeuerwehrfrau , ein Bericht von Lucienne

Am 16.03.2019 besuchte unsere Jugendfeuerwehr die Berufsfeuerwehr in Ludwigshafen. Dazu trafen wir uns um 9 Uhr im Gerätehaus und fuhren zusammen nach Ludwigshafen auf die Feuerwache 1. Dort erzählte man uns zuerst etwas über das Leben und die Arbeiten eines Berufsfeuerwehrmannes.

Zum Beispiel erfuhren wir, wie lang eine Schicht geht, was man als Berufsfeuerwehrmann tut, wenn mal kein Einsatz ist und wie es in der Berufsfeuerwehr sonst so abläuft. Auch wurden uns viele Fahrzeuge gezeigt. Bei manchen durften wir sogar einen Blick hineinwerfen, dies war für uns sehr interessant. Zu dem erklärte man uns, für was die Fahrzeuge da sind, von wem sie besetzt werden und welches Werkzeug sich auf den jeweiligen Feuerwehrautos befindet.

Eines der Highlights für die Jüngeren war die Rutschstange, an dieser versuchten sie einige Meter hinauf zu klettern, was aber nur Wenigen gelang. Auch bekamen wir einen exklusiven Einblick in die Notrufzentrale (Anm. der Redaktion Integrierte Leitstelle Ludwigshafen), was für uns sehr besonders war.

Gegen 13 Uhr fuhren wir dann auf die Feuerwache 2. Dort angekommen stärkte sich unsere Jugendfeuerwehr erstmal etwas, bevor sie mit voller Aufmerksamkeit das Lernen fortsetzte. Auf der Feuerwache 2 bekamen wir Taucherausrüstungen zu sehen und lernten auch, wie man diese verwendet, sowie wofür die Taucher da sind. Anschließend zeigte man uns noch die Büros, die Reinigungsanlagen, sowie auch Werkstätten und einen Wassercontainer, der in einer Halle während der Wintermonate für die Taucher bereitgestellt wird.

Im Anschluss sind wir in die Atemschutzanlage gegangen, dort absolvierte Ronny (Anm. der Redaktion der Jugendfeuerwehrwart) für uns einen Kurs, den jeder Atemschutzträger in regelmäßigen Abständen absolviert, um uns zu zeigen, dass es nicht gerade einfach ist mit einem Atemschutzgerät zu klettern, zu krabbeln und irgendwo durch zu kommen.

Das größte Highlight für die gesamte Jugendfeuerwehr und unsere Betreuer war die Drehleiter. Mit dieser durften wir in Begleitung eines Betreuers nach oben fahren und die Aussicht kurz bewundern.

Zusammengefasst haben wir viel über die Berufsfeuerwehr gelernt und sind der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen sowie den Personen, die dies Organisiert haben sehr dankbar. Damit Danke an all diese Personen, dass wir einen tollen Tag mit viel Spaß und neuen Wissen erleben durften.

Lucienne

Ereignisreiches Wochenende für die Feuerwehr

Am letzten Wochenende absolvierten zwei Kameraden den Lehrgang Atemschutzgeräteträger, ein Kamerad den Lehrgang Sprechfunker und drei weitere Kameraden das Seminar Information, Kommunikation und Dokumentation in Führungsstaffeln und Führungsgruppen.

Brandbekämpfung
Atemschutzträger
Volkhard B. und Lukas R.

Der Lehrgang Atemschutzgeräteträger befähigt die Feuerwehrleute Tätigkeiten bei Einsätzen bei den Gefahren durch Atemgifte oder Rauch besteht, abzuarbeiten. Der Lehrgang umfasst mindestens 25 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht und endet mit einer Abschlussprüfung. Grundvoraussetzung zur Teilnahme ist die Ärztliche Untersuchung G26.3, die Ausbildung Truppmann und Sprechfunker.

Beim Lehrgang Sprechfunker werden die technischen Grundlagen des Funkens, rechtliche Vorgaben und praktische Übungen mit Funkgeräten vermittelt.

ELW 1 Bobenheim-Roxheim
Bobenheim-Roxheim 1-11

Beim Seminar Information, Kommunikation und Dokumentation in Führungsstaffeln und Führungsgruppen konnten die Kameraden ihr Wissen für ihre Tätigkeit in Feuerwehreinsatzzentralen und in Einsatzleitwagen vertiefen. Das Seminar ging über drei Wochen mit ca. 20 Stunden Theorie und Praxis. Am Ende des Seminars wurde ein Gefahrguteinsatz als Planübung abgearbeitet. 

Die Kameraden Torben R., Gerhard M. und Max E. (von links nach rechts)